Kategorie-Archiv: Beiträge

Hofbräuhaus München

„Als ich in München ankam, ging ich natürlich auch ins Hofbräuhaus. HB steht am Eingang und steht auf allen den Tausenden von Maßkrügen, die im Frieden wie im Krieg geschwungen werden.“  (Illustrierte Kriegs-Chronik, 1915)

Kaffeehaus-Schnellfotografie

Foto aus dem Café Barkhof, Hamburg.

Auf dieser Seite sammele ich Bilder und Informationen zur Schnellfotografie in Kaffeehäusern und sonstigen Gaststätten des frühen 20. Jahrhunderts. Schnellfotografie gab es damals auf Jahrmärkten oder bei bestimmten Ausflugsorten (z.B. am Drachenfels). Die Besonderheit war, dass man die Fotos schon kurz nach der Erstellung mitnehmen konnte.

 

Foto im Café Eldorado, Altona.

Meine Annahme: Es kam der Fotograf beispielsweise in ein Café, fragte ob man Interesse an einem Foto hätte, schoss das Bild und brachte später die Abzüge.

Über die Entwicklung der Schnellfotografie ist mir wenig bekannt. Daher ich nur ein paar Hinweise.
Im Februar 1900 meldeten Max Schultze und Walter Vollmann das D.R.P. 123291 für einen Apparat für Schnellfotografie an. Die Kamera des Patents hatte zwei übereinabder liegende Dunkelräume, eins für die Negative, das andere für die Positive. Walter Vollmann hatte bei der Firma Grass & Worff 1897 eine Abteilung für Amateur-Fotografie eingerichtet.

Im Jahr 1900 begann Johannes Oster vor der Nibelungenhalle am Drachenfels mit Schnellfotografie. Die Leute konnten sich auf einen Esel setzten, ließen sich fotografieren und holten sich auf dem Rückweg die Fotos ab.

1902 veröffentlichte Wilhelm Baumann im Verlag Erstes Postkarten-Moment-Atelier (das Atelier von Baumann war in der Neuhauserstraße 2, München) eine „Gründliche Anleitung zur Ausübung der modernen und gewinnbringenden Postkarten-Schnell-Photographie ohne besondere Vorkenntnisse. Mit Berücksichtigung der Verhältnisse an allen verkehrsreichen Plätzen“.

Foto in Urbans Burghof, Hohe Straße 38, Köln.

„In den letzten Jahren haben sich Geschäfte etabliert, wo in wenigen Minuten eine Porträtaufnahme, auf Bromsilberkarte kopiert, ausgeführt wird, und zwar für den minimalen Preis von 50 Pfg. Es ist klar, dass in dieser kurzen Zeit die einzelnen Manipulationen etwas weniger penibel gehandhabt werden. Die Aufnahme der Person geschieht in der üblichen Weise auf Bromsilberplatte. Das Negativ, nachdem es kurz abgespült und die Schichtseite mit einem dünnen Celluloidblatt überlegt worden ist, wird mit der Bromsilberkarte im Kopierrahmen (eventuell mit Vorschaltung von Vignetten oder Masken) exponiert; dann wird das Positiv „rapid“ entwickelt, fixiert, gewässert und getrocknet.“ (Paul Hanneke: Die Herstellung von photographischen Postkartenbildern, 1905)

Es gab Postkartenkamera für das Format 10:15 (erwähnt 1914). Eingesetzt wurden diese auch auf Volksfesten oder Jahrmärkten. In der Druckschrift der Firma Karl Arnold konnte man lesen: „Diamant-Postkarten-Kanone laut beigefügter Abbildung ist die letzte Erfindung auf dem Gebiete moderner Schnellphotographie“ und weiter: „Ihr Bild in 5 Minuten auf Bromsilberpostkarten, ohne Platten, ohne Film, Ohne Dunkelkammer!: Postkarten-Kamera für Schnellphotographen“.

Foto in Urbans Burghof, Hohe Straße 38, Köln.

Fotografen in Hamburg und Altona taten sich bei der Schnellphotographie besonders hervor. Zahlreiche Postkarten aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg finden sich heute noch. In Urbans Burghof in Köln gab es einen Fotografen der den Gästen Bilder von ihrem Tisch anbot. Bilder zu Urbans Burghof sammele ich hier. Auch im Berliner Konzerthaus Clou wurden solche Fotos angeboten.

 

Bilder aus Hamburg und Altona (ca. 1910 bis 1918)

Albrecht Cimbal, Café Barkhof, Mai 1913. Foto: American Schnell-Atelier, Hamburg.

Café Eldorado, Altona, Juli 1913. Foto: „Elite“ Hamburg, Centrale für Schnellphotographie

Café Klosterburg, Jahr unbekannt. Foto: Express Schnell-Photographie Alexander Attin, Hamburg.

Café Sonnabend, Hamburg, September 1910. Foto: Magnus Mannheim, Photographische Werkstätte, Hamburg.

Café Westminster, Altona, Jahr unbekannt. Foto: „Elite“, Zentrale für Schnellphotographie.

Café Barkhof, Dezember 1912. Foto: ?

Café Kronprinz, Altona, 1914. Foto: ?

Café Kronprinz, Altona, 1913. Foto: Photographie Jaensch, Hamburg-Winterhude.

Kaffeehaus Wallhof, Hamburg, Jahr unbekannt. Foto: ?

Café Wallhof, Jahr unbekannt: Foto: Magnus Mannheim, Photographische Werkstätte, Hamburg.

Ort und Jahr unbekannt. Foto: Atelier Expreß Otto Steingraf, Altona.

Albrecht Cimbal, Ballhaus Trichter, Hamburg, Jahr unbekannt. Foto: American Schnell-Atelier, Hamburg.

Café Belvedere, Hamburg, November 1913. Foto: Photographie Jaensch, Hamburg.

Café Belvedere, Hamburg, Jahr unbekannt. Foto: Photographie Jaensch, Hamburg.

Foto: Express-Schnell-Photographie von Alexander Attin, Hamburg, Centrale Kaufmannshaus.

Rathaus Café, Hamburg, Jahr unbekannt. Foto: Hans Schmidt, Photograph. Werkstätte, Hamburg.

Stempel auf der Seite der Karte.

Käfer aus Florida (N)

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Cicindelinae, Habroscelimorpha dorsalis saulcyi aus der Familie der Sandlaufkäfer, von Cayo Costa Lee County, Florida (USA). Bookattack Collection.

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Dieser Käfer wurde auf der Insel Cayo Costa, Florida (USA) gesammelt. Bookattack Collection

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Rasiermesser (N)

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Dies ist die Verpackung in der das Rasiermesser aufbewahrt wurde. Aufschrift: „Emil Jansen, Wald – Solingen. Stahlwarenfabrik & Versandgeschäft“). Bookattack Collection.

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Karton zur Aufbewahrung des Rasiermessers und das Rasiermesser. Bookattack Collection.

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Mötzenbestol und Carnevalsgeister

Bereits im 19. Jahrhundert gab es den sogenannte „Geisterzug“ am Karnevalssamstag. Vor 1860 wohl als spontane Veranstaltung, dann als fester Bestandteile im Kölner Straßenkarneval.

„Die Wagen sind durch Lampions und Kugeln erleuchtet und einzelne Geister so ausgereckt, daß sie bis zum zweiten Stockwerke der Häuser reichen.“ (aus Zeitungsbericht von 1883) Diese obige Postkarte wurde in Köln am 14. Februar 1899 abgeschickt. Vertrieben wurde die Karte über den Verlag von Hugo Scheurmann, Herzogstraße 6, Köln. Hier ist es der „Gruss vom Kölner Carneval“ und es sind die „Kölner Carnevalsgeister.“

Diese Postkarte wurde in Mannheim am 11. Februar 1898 abgeschickt. Vertrieben wurde die Karte über A. Herzberger in Mannheim (auuserdem ist auf der Karte der Aufdruck „Fingerle & Freudenberg, Rheydt“, vgl. „W.G. Fingerle, Rheydt Cigarrentinge, Cigarrenpackungen, Tabackspackungen, Cigarettenpackungen, Lithpgraphie-Kunstdruck“[1]). Hier ist es der „Gruss vom Carneval“ und es sind die „Carnevalsgeister.“ Bei näherer Betrachtung sieht man, dass an zwei Stellen das Wort „Kölner“ wegretuschiert wurde, der Kölner Dom blieb allerdings.

Geister oder Gespenster waren schon früh im Karneval üblich, wie das folgende Zitat zeigt. In dem Artikel geht es zwar um den Kölner Karneval, ob das Zitat sich auch darauf bezieht ist nicht überliefert (die Bezeichnung „Larve“ bezeichnet in der schwäbisch-alemannische Fastnacht, also in Süddeutschland, die Holzmasken).„‚Die Christen‘, lautet ein Klagebrief aus dem sechszehnten Jahrhundert, ‚rasen an diesen Tagen, binden Larven [= Masken, Larve lat. „Gespenst“] vor; Männer gehen in Frauentracht, Weiber in Männerkleidung; sie vermummen sich in Gespenster und böse Geister, sie laufen als Teufel über die Straßen, necken die Vorübergehenden mit Mehl und Aschsäcken und ergeben sich dem Trunke und allen muthwilligen Ausgelassenheiten.’“ (L. Ennen „Der Kölner Karneval“ in: Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte, 1873)

Aschensack: „1) ehemals der mit Asche gefüllte Sack für den Büßenden. 2) der Sack, in welchen man die Asche thut, um Wasser darüber zu gießen, und dadurch Lauge zu erhalten.“ (Vollständigstes Wörterbuch der deutschen Sprache, 1853) zu 1) könnte uns inhaltlich auch zum Aschermittwoch führen, aber dazu später. Zu 2) vgl. Aschenlauge als Waschmittel.

Im Zitat ging es aber darum die Vorübergehenden mit dem staubenden Aschesack zu necken.

Wie der folgende Auszug aus einem Zeitungsbericht zeigt, gehörte geisterhaftes Treiben bereits 1858 zum Programm.

„Schon am Samstag wird die Bevölkerung Kölns durch zahlreiche von allen Seiten eintreffende Fremde einen mächtigen Zuwachs erhalten und reges Leben sich in den Straßen entfalten. Sobald dann abendliches Dunkel sich über die Stadt verbreitet, wird sich eine wunderbare, geisterhafte Schaar aus längst vergangenen Zeiten auf dem Heumarkte zusammenfinden und, gleich den Mekkafahrern in Freiliggrath’s >Gesicht des Reisenden<, schier gespenstisch vor den Blicken der Zuschauer vorüberziehen. ‚Wie alles dieses gemacht,‘ so heißt es im Programm, ‚das sind nicht deine Sorgen. Geh‘ nun ruhig zu Bett, und schlafe bis morgen.’“ (Wiener Vorstadt-Zeitung, 12. Februar 1858)

Der Autor hatte dieses Bild aus dem Gedicht von Ferdinand Freiligrath (1810 – 1876) vor Augen:

„Da auf einmal bebt die Erde; auf den Mondschein folgen trüber
Dämmrung Schatten: Wüstentiere jagen aufgeschreckt vorüber.
Schnaubend bäumen sich die Pferde; unser Führer greift zur Fahne;
Sie entsinkt ihm, und er murmelt: Herr, die Geisterkarawane! –
Ja, sie kommt! Vor den Kamelen schweben die gespenst’schen Treiber,
Üppig in den hohen Sätteln lehnen schleierlose Weiber;
Neben ihnen wandeln Mädchen, Krüge tragend wie Rebekka
Einst am Brunnen; Reiter folgen – sausend sprengen sie nach Mekka.“
(Auszug aus „Gesicht des Reisenden“ von Ferdinand Freiligrath, siehe [(1)], vor 1845 geschrieben) 

Zum „Geisterzug“ schrieb Wilhelm Walter in seinem Buch „Der Carneval in Köln von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1873“ (1873):

„Bevor ich über den diesjährigen Festzug das zu wissen Nöthige mitteile, will ich der sogenannten Geisterzüge gedenken, die an den Samstagen vor Fastnacht während der ‚dunkeln Stunden‘ erscheinen und ‚viel Volk‘ mobil machen. Auf mit Fackeln und bunten Lampions reich versehenen Wagen sieht man Gestalten in den seltsamsten Costumes und, in so fern sie hervorragende Geister repräsentieren, in weißen, antik geformten Verhüllungen. Um jedes mögliche Entsetzten zu verhüten, spielen mitfahrende Musikcorps heitere Weisen und hiermit abwechselnd singen einige der renommirtesten Geister Lieder in Kölner Mundart, welche sie mit verschiedenen equilibristischen Kunststücken zu begleiten pflegen.“

Die Leute könnten Lieder von Joseph Roesberg (1824 – 1871; er betrieb von 1845 bis 1863 in der Minoritenstraße die von der Mutter geerbte Weinwirtschaft „Em Hahnen“/“Zum Hahnen“, vgl. Renate Matthaei „Der kölsche Jeck“, 2009), wie „Schmitze-Nettchen“, „Schnüssen-Tring“, „Pitterche, dat Mutter-Sönche“, „Wat eß de schönste Kirmeß dann?“ oder „Der Carousselchen-Mann“ gesungen haben. So könnten sie das Lied der Schnüsse-Tring, der Katharina aus Ossendorf (1888 nach Köln eingemeindet), singen:

„Schnüsse-Tring dun ich mich schrieve / Ben vun Ohsendörp zo Hus / Weil ming Möhn su vill dät kieve, / Leef ich ahn dem Dörp erus. / Drei Johr deenten ich zu Kölle, / Hatt derwiel vor drückzehn Stelle / Seht, wie ich mich do bedrog: ‚Treu un fleissig‘ steiht em Boch.“ [(1)].

Die Kölner verstanden den Text. Die Besucher werden nicht viel verstanden haben (daher habe ich mich um die Übersetzung auch nicht gekümmert, es soll halt die richtige Stimmung aufkommen).

Zu den Liedern kommen die „kölsche Krätzcher“, die August Hoursch so beschreibt: Kölsche Krätzcher sind „“etwas Köstliches zum Lachen‘, — aber nicht nur dies, sie sind zugleich ein besonderes Charakteristikum des eigenartigen kölnischen Volkslebens. Sie spiegeln in schönster Weise des alten Kölners urhaften Trieb, in allem und jedem das Humorvolle zu sehen; seine Harmlosigkeit, Gutmütigkeit und seine Neigung zu derbem, aber nicht verletzendem Spott.“ (Hoursch, August: „Kölsche Krätzcher. Gesammelt und teilweise wiedererzählt“, 1925. Die Sammlungen erschienen ab 1908)

Stürzen wir uns nun rein ins Gewühl.

„In den engen Straßen wogte eine so große Menschenmenge auf und ab, daß es einige Mühe kostete, sich hindurchzuarbeiten. Jetzt sah man nur selten eine Person, die nicht in irgend einer Verkleidung steckte. Die männlichen Masken waren meist ohne Larve, die weiblichen jedoch alle mit einer schwarzen Halbmaske oder sogenannten venetianischen [sic!] Augen versehen. […] Die jungen Leute hatten, sich gegenseitig an den Händen haltend, eine lebendige Kette gebildet und zogen Jeden oder Jede, die ihnen ins Gehege kam nolens, volens [= wohl oder übel] mit sich fort. Vor einem glänzend erleuchteten Putzwaarenladen wurde Halt gemacht, und nach kurzer Beratung stürmte der ganze Haufen hinein, wahrscheinlich, um den armen Putzmacherinnen, die keinen Ausgangs-Urlaub hatten, auch ein kleines Karnevalsvergnügen zu gewähren. […] Auch Manchen, der sonst viel Spaß versteht, hätte die übermüthige Schaar, die nun, wie Feinde im eroberten Lande, hinter den Ladentischen wirthschaftete, um seine gute Laune gebracht. Nicht so den Kölner Kaufmann, der bald den Schauplatz des Tumultes erschien. Er bat mit lauter Stimme alle in seinen Salon und bewirthete dort die ungebetenen Gäste mit reichlich Wein und Kuchen. Noch mehr. Er ließ aus einem nahe gelegenen Concertlokale ein paar Musikanten holen und gab so einen Impromptu-Maskenball, bei welchem ihm keine Person bekannt, geschweige denn vorgestellt war.“ („Ein Carneval zu Köln“, Warschauer Zeitung, 1860)

Dieser Holzstich von 1861 trägt den Titel „Gespensterzug aus dem Carneval zu Cöln“. Zeichner A[ugust]. Beck. Er war „Schlachtenmaler“ und arbeitete auch für die „Illustrierte Zeitung“. Dort erschien der Holzstich in der Ausgabe vom 23. Februar 1861 auf der Seite 124. Bericht zum Kölner Karneval ab Seite 123 in der Ausgabe 921 vom 23. Februar 1861. Die Signatur von August Beck ist in der rechten unteren Ecke zu sehen. Zum Schlachtenmaler August Beck ([1]): https://de.wikipedia.org/wiki/August_Beck_(Maler). Quelle: digitalisierten Version der Bayerischen Staatsbibliothek) Das Bild ist z.B. auch in Schmidt/Leifeld: „Der Kölner Rosenmontagszug 1823 – 1948“, 2007, S. 122.

In Mittelpunkt von Becks Zeichnung steht diese Figur: Eine düster schauende Person auf einem Pferd. Ausschnitt aus dem Holzstich von 1861 mit dem Titel „Gespensterzug aus dem Carneval zu Cöln“. Zeichner A. Beck. Quelle: „Illustrierte Zeitung“, 23. Februar 1861, S. 124.

Für 1868 heißt es „kein Zug wegen Unwetter“ ([1]). 1868: Rosenmontag war der 24. Februar

„Die Gesellschaft hat indeß großes Pech gehabt, denn seit circa 25 Jahren war in den Carnevalstagen das Wetter nicht so ungünstig, wie seit Samstag: der Geisterzug von vorgestern die gestrige Kappenfahrt und der Rosenmontagszug sind förmlich im Wasser untergegangen.“ (aus: Didaskalia, 1868)

Die Kappenfahrt ist heute in Vergessenheit geraten, daher ein paar Worte dazu: “ … am Fastnachtssonntag findet gewöhnlich die sogenannte Kappenfahrt statt, eine heitere, maskirte und unmaskirte Fahrt, an welcher alle Käppler entweder zu Pferde, oder im Wagen theil nehmen. Um nämlich das Sprichwort wahr zu machen: ‚Gleiche Brüder, gleiche Kappen,‘ wird am ganzen Rhein Niemandem der Zutritt zu den Versammlungen der närrischen Carnevalsgesellschaften gestattet, der nicht auf dem Kopfe eine Narrenkappe trägt, welche in Köln alljährlich eine andere Form annimmt, aber immer die Stadtfarben ‚Roth‘ und ‚Weiß‘, und die Narrenfarben ‚Gelb‘ und ‚Grün‘ zeigt.“ (Das festliche Jahr. In Sitten, Gebräuchen, und Festen der Germanischen Völker, 1863)

Über den Kölner Karneval im Jahr 1873 wird ausführlich in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften berichtet.

1873: Karnevalssamstag war der 22. Februar, Rosenmontag der 24. Februar

Zum Karnevals-Motto 1873 heißt es „Die Jubelfeier der Reform von 1823 (Schnee behindert den Zug)“ [(2)].

„Der sogenannte Geisterzug, der am Samstag Abend das Fest eröffnete und ebenfalls bei Schneegestöber und eisig kalter Luft einherzog, war unbedeutender, wie in früheren Jahren.“ (aus: Fürther Tagblatt, 1873)

„Daran schließt sich am Samstag Abend ein Fackelzug, der auch der >Geisterzug< genannt wird. Und nun der Karneval eröffnet. Die Tage vor Karneval ließen sich heuer vortrefflich an. Der Barometer stand so hoch wie möglich. Gäbe es in dieser Jahreszeit Laubfrösche, sie hätten sicher auf der höchsten Stufe ihrer Leiter gesessen. Am Sonntag fiel die Quecksilbersäule aber in höchst bedenklicher Weise. Dennoch verlief der Sonntag ganz gemüthlich.“ (aus: Über Land und Meer: allgemeine illustrierte Zeitung, 1873)

„Zauberer“ und „Hexe“ mit Besen (Rutenbesen) im Tanz. Ausschnitt aus dem Holzstich von 1861 mit dem Titel „Gespensterzug aus dem Carneval zu Cöln“. Zeichner A. Beck. Quelle: „Illustrierte Zeitung“, 23. Februar 1861, S. 124.

Zum Wetter: Barometer hoch = steigt das Barometer, ist schönes Wetter in Aussicht; Laubfrosch auf der höchsten Stufe = früher glaubte man, Laubfrösche könnten das Wetter vorhersagen, man hielt sie daher in Gläsern. Saß der Frosch oben auf der Leiter im Glas, sollte es gutes Wetter geben. Sinkt die Quecksilbersäule des Barometers, es steht tief, wird das Wetter schlecht.

22. Februar 1873

„Die Züge sind schon stark besetzt, weil man des eben stattfindenden Fackel- und Geisterzuges, des ersten Umzuges, nicht verlustig werden will. Dieser Zug, in welchem alle Erd-, Luft-, Feuer- und Wassergeister in den möglichst phantastischen und bizarren Kostümen ihre Vertretung fanden, war lang und prachtvoll wie immer. Daß beinahe alle Nationen des Erdballes sich hier ein Stelldichein gegeben hatten, wurde man nicht allein an der Kleidung, sondern auch an der Sprache gewahr. Allerorten, wo der Zug vorbeifuhr, leuchteten bengalische Flammen auf, was den ohnehin schon mit den verschiedensten Lampignons reich ausgestatteten Zug in das vorteilhafteste Licht versetzte und einen feenhaften Anblick gewährte. Nach der Beendigung des Zuges begann das Karnevalstreiben in den Gasthöfen, Restaurationen und öffentlichen Wirtschaften und währte bis zum Morgen, als ob kein Mensch der Welt jemals den unfruchtbaren Gedanken gehabt hätte, das Gespenst der Polizeistunde zu erfinden.“ (aus: Der Sammler, Beilage zur Augsburger Abendzeitung vom 27. Feb. 1873)

Links sieht man eine Person mit einem Kontrabass, wohl als Teil einer Musikkapelle. Mehrere Personen mit Laternen und Fackeln. Ausschnitt aus dem Holzstich von 1861 mit dem Titel „Gespensterzug aus dem Carneval zu Cöln“. Zeichner A. Beck. Quelle: „Illustrierte Zeitung“, 23. Februar 1861, S. 124.

Weiteres über den Geisterzug erfährt man aus den Jahren 1875, 1883 und 1885.

1875: Rosenmontag war der 8. Februar

„Altweiberfastnacht heißt der Donnerstag vorher; über Tag werfen sich die Gemüsehändlerinnen mit Kohlköpfen und Abends geht ein spukhafter Geisterzug mit Fackeln durch die Straßen. Die Bewohner der Stadt rüsten sich mit einem langen Vorschlaf zur bevorstehenden unvermeidlichen Nachtwache, denn wer die drei folgenden Nächte vor 3 Uhr sein Lager aufsucht, muß krank seyn, wenn er ein echter Kölner ist.“ (aus: Der Sammler, 1875)

 

Gespenster auf einem mit Lampions beleuchteten Wagen. Selbst auf dem Baldachin liegen mehrere Personen. Ausschnitt aus dem Holzstich von 1861 mit dem Titel „Gespensterzug aus dem Carneval zu Cöln“. Zeichner A. Beck. Quelle: „Illustrierte Zeitung“, 23. Februar 1861, S. 124.

Auf das Bewerfen mit Gemüse und das Stehlen der Kappen („Mötzen“) geht es nun genauer. Das Mötzenbestol kann man sich so erklären: In der christlichen Tradition verhüllte die Frau während des Gottesdienstes ihr Haar. Über viele Jahrhunderte erkannte man die verheiratete Frau daran, dass sie eine Haube (Kappe, „Kapp“, Mütze, „Mötz“) trug. Die verheirateten Frauen trugen eine Haube, sie waren quasi „unter der Haube“, ohne die Haube (Mützen vom Kopf reißen/stehlen = „Mötze bestol“ = vmtl. von „bestolle“ = bestehlen) waren sie an Weiberfastnacht frei.

„… besonders in den reichern Handelsstädten wurde die Fastnacht auf’s feierlichste und fröhlichste begangen, und jede Stadt, jedes Dorf hatte dabei etwas Eigenthümliches: so auch Cöln. Schon am Donnerstage vor den eigentlichen drei tollen Tagen, Weiberfastnacht genannt, (Cölnisch Mötzenbestohl, oder Mötzenbestoht … “ (Ernst WeydenCöln’s Vorzeit„, 1826)

„Die Weiberfastnacht hat noch bis vor wenigen Jahren bestanden, als ein wildwüstes Treiben unter den Marktweibern am Donnerstag Mittag. Um 12 Uhr mittags wurde in alten Zeiten von der Laube des Rathhauses am Alten Markt die Faschingsfreiheit verkündet; später blos Musik gemacht, und auf dieses Zeichen begann sofort ein toller Unfug auf dem Markte, wo die Marktweiber und ein unendliches Gewühl von Jungen und Leuten aus dem Volke sich bereits am Morgen vorher in die nötige Stimmung versetzt hatten. Ein Hauptwitz der Weiber bestand darin, sich gegenseitig die Hauben abzureißen [Anmerkung: = „Mötzenbestohl“], und das übrige Publikum belustigte sich damit, was noch von Marktständen da war, umzureißen, und Körbe und was von Gemüsen und dergleichen noch vorhanden, in die Luft zu schleudern, sodaß dieser Plunder beständig auf die Köpfe der dichten Massen herunterfiel, um sofort wieder empor geschleudert zu werden. Aus den Häusern half man wol auch dazu und warf allerlei Plunder hinab auf das Gewühl. Diesem allerdings wüsten Jubel hat seit mehren Jahren die Polizei ein Ende gemacht.“ (Illustrirte Zeitung, 1862)

“ … in Köln ‚Mötzenbestohltag‘ oder ‚Mötzenbestohld‘, weil sich die Gemüseweiber ehedem an diesem Tag, nach dem Markte, mit den Resten der Gemüse warfen und sich nicht selten die Mützen von den Köpfen rissen.“ (Illustrirte Zeitung, 1864)

„Von allen Seiten strömen die Fremden in die Stadt. Ein lustiges Intermezzo bildet namentlich der Donnerstag, der bei uns die ‚Weiberfastnacht‘ genannt wird. Da gibt es dann auf dem ‚Altenmarkt‘ ein seltsames Schauspiel, welches von den Gemüsefrauen aufgeführt wird, die sich gegenseitig die Mützen vom Kopfe reißen und mit anmuthigen Dialogen traktiren, während zugleich Kohlköpfe, gelbe Rüben, Sellerie und andere Küchenkräuter durch die Lüfte fliegen …“ (Über Land und Meer, 1873)

„Der Altenmarkt, auf den der hoch am Rathausturm angebrachte, bei jedem Glockenschlage den Mund öffnende Kopf des „Gabbert“ herabsieht, war früher der Hauptschauplatz, wo die Bauerdirnen und Frauen ihre Fastnacht feierten. Jm tollsten Hnmor sprangen sie mit aufgeschürzten Röcken zwischen ihren Gemüsehausen und Körben nmher, führten Rundtänze auf, wobei sie alte lustige Lieder sangen, und rissen sich jubelnd und kreischend unter dem Ausrufe „Mötzenbestol‘ die Mützen von den Köpfen.“ (August Sach „Deutsche Heimat“, 1902, vgl. auch „Über Land und Meer„, 1883)

„Am tollsten war dieses Treiben unter den Gemüsefrauen und den Verkäuferinnen auf dem Altermarkt. Unter den Kölner Markfrauen ging es wild zu an diesem Tag. Nicht nur die Hauben flogen durch die Luft, auch Schneebälle und Kohlköpfe dienten als Wurfmaterial.“ (Hildegard Brog „Was auch passiert: D’r Zoch kütt!“, 2000)

„In Männerkleidung und mit einem ‚Kohlblatt auf dem Kopfe‘ gekleidet, haben die Marktfrauen zu Beginn des 19. Jahrhunderts an Weiberfastnacht auf dem Alter Markt ‚ausgiebig Bier und Korn‘ getrunken und sich dabei ‚das restliche Obst und Gemüse mit Freude und Ekstase um die Ohren‘ geworfen und ihrem Ruf ‚recht trinkfest‘ zu sein alle Ehre gemacht (vgl. Katzmarzik/Palm 2001, 33).“ (Helene KlauserKölner Karneval zwischen Uniform und Lebensform“, 2007)

 1883: Rosenmontag war 5. Februar

„Der Umzug geschieht dann jedesmal unter Musik- und Fackelbegleitung am Abend, wodurch die Veranlassung zu den sogenannten Geisterzügen gegeben wurde, wobei die Mitglieder zu Wagen, Roß und Fuß im weißen Leinwandanzuge als Gespenster geordnet im tollen Jubel umherzogen. Die Wagen sind durch Lampions und Kugeln erleuchtet und einzelne Geister so ausgereckt, daß sie bis zum zweiten Stockwerke der Häuser reichen. Alle Fenster sind erhellt und mit Zuschauern übervoll besetzt, auf den Straßen aber drängt sich eine Menschenmasse, daß oft der ganze Zug stockt. Dieß Alles macht einen Eindruck, so daß sich von dem tollen Schauspiele fortgeriffen fühlt. Solche sind mehrmals am Abend vor dem Fastnachtssonntag besonders veranstaltet.“ (aus: Über Land und Meer, 1883)

1885: Rosenmontag der 16. Februar

„Der sogenannte Geisterzug, der bei Fackel- und Lampenbeleuchtung schon am Abend vorher stattgefunden hatte, sowie die großartige Kappenfahrt am Rosenmontag Nachmittag, bei welcher der Schlachtenruf: „Ohne Mädche geiht es nit!“ zur vollsten Geltung bei Jung und Alt, Vornehm und Gering kam, waren vom schönsten Wetter begünstigt.“ (aus: Lustige fahrten des grafen von und zu Dattenberg, 1885)


Die Karnevalszeit wird von Ostern aus gerechnet. Sie endet am Aschermittwoch, dann folgt die Fastenzeit, die am Gründonnerstag vor Ostern endet.

Ostern (Sonntag), 13. April 1873

Aschermittwoch, 26. Februar 1873

Stimmts es?

Den 24. Februar 1873. Fastnachtsmontag keine Zusammenkunft.“ (aus: Augsburger Zeitung)

„Gleich der erste Zug am 24. Februar 1873 geriet nach elfjähriger Unterbrechung trotz dicht hernieder fallenden Schnees zu einem großen Erfolg.“ (aus: http://www.karneval-in-bonn.de)

Aschermittwoch

„Heute ist die Aschermittwoche da, o lebendige Asche, streue Dir todte Asche auf das Haupt! Asche! Asche! Asche!

Nehmt die Asche aus Euren ausgebrannten Herzen, nehmt die Asche aus Euren. ausgebrannten Leidenschaften, nehmt die Asche aus den Brandstätten des Parteigeistes und streut sie Euch aufs Haupt!“ ( Moritz Gottlieb Saphir „Ausgewählte Schriften“, 1874)

Der Prister spricht bevor er dem Christen die Stirn einäschert: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst!“ ([1])

Leon Sachs: Falsche Haut (Lesung: Crime Cologne, 27.09.2016)

Leon Sachs: Falsche Haut (Lesung: Crime Cologne, 27.09.2016)

Ein Bestattungsinstitut ist ein ungewöhnlicher Ort für eine Krimilesung. Ist es doch ein Ort wo man seine Angehörigen, Verwandte oder Freunde betrauert. Krimiliteratur hingegen sorgt dafür, dass es weitere Tote gibt. Wenn auch nur fiktionale Tote. Es wird dafür gesorgt, dass noch mehr getrauert wird. Aber vielleicht haben genau diese Toten und die Trauer Anteil am Erfolg des Krimigenres. Man ist entsetzt über den Mord, trauert und will das der Täter gefunden wird. Das Bestattungsinstitut Pütz-Roth in Bergisch Gladbach bei Köln hebt sich zudem ein ganzes Stück vom normalen Bestattungsinstitut ab. Im Wald gelegen, mit einem eigenen Friedwald, mit einem Pfad der Sehnsucht zur Trauerbewältigung oder Seminaren zum Thema Trauer.

Hier las der Autor Leon Sachs im Rahmen der fünften CRIME COLOGNE aus seinem Debütroman „Falsche Haut“. Im Vorgespräch mit David Roth sagte Leon Sachs, er sei unter seinem richtigen Namen Marc Merten als Sportjournalist tätig, Leon Sachs sei sein Pseudonym als Krimi- bzw. Thriller-Autor. Er will die Tätigkeiten als Journalist und Buchautor klar trennen. So gibt es auch bei Google keine Vermischung. Er hat in Fribourg (Schweiz) Medien- und Kommunikationswissenschaft studiert und postgradual im nordenglischen Durham Theologie und Religion (Middle Eastern Cultures and Judaism). Später erwähnt er, das sein zweiter Vorname Leon sei und sein Großvater Leo Sachs war. Seinen Großeltern Vella und Leo Sachs hat er dann auch dieses Buch gewidmet.

Mitte der 90er Jahre sprach der Autor mit seiner Großmutter über ihr Schicksal als polnische Jüdin während der Nazidiktatur. Noch in Osteuropa traf sie zu Kriegsende eine Gruppe jüdischer Männer, die nach Westdeutschland wollten, sie schloss sich ihnen an. Einer der Männer war Leo Sachs. Gemeinsam gingen sie nach Köln, wo Leo Sachs ab 1946 ein Vertreter der Synagogen-Gemeinde wurde. Diese Berichte beschäftigen Leon Sachs so sehr, dass er beschloss einen Roman über diese Thematik zu schreiben. Ein Thriller, da er sehr viele Thriller lesen würde — keinen Liebesroman, denn davon hätte er keine Ahnung. Die Idee zum Buch hat er Jahre lang mit sich herum getragen, aber erst 2012 mit dem Schreiben angefangen und das Manuskript im Herbst 2013 fertig gestellt. Dann begann der Hürdenlauf, wie er es nannte: Literaturagentur, Verlag, Lektorat. Schließlich erschien das Buch im Frühjahr 2016 beim Regionalkrimipionier Emons in Köln.

Ein wenig las Leon Sachs dann auch aus seinem Buch. Nicht soviel, so dass den Zuhörern nur wenig verraten wurde. Allerdings kam so allerdings von der Spannung des Buches kaum etwas rüber (ich muss dazu sagen, ich bin gerade dabei das Buch zu lesen). Im Buch geht es Schlag auf Schlag. Da sitzt niemand herum und überlegt lange über die vorhandenen Indizien – es geht immer flott weiter, von Fribourg nach Paris, von dort nach Strasbourg, bis man schließlich in Bordeaux landet. Dies in einer Lesung rüber zu bringen, ist schon eine Kunst.

Es gibt zwar auch einen ermittelnden Kriminalbeamten – den Richter Pascal Bernard, der taucht aber erst ab dem zweiten Teil, der auf Seite 110 anfängt, auf –, die eigentlichen „Ermittler“ sind aber der Geschichtsprofessor Alex Kauffmann, der in Fribourg wohnt, und die Pariser Architektin Natalie Villeneuve. Die beiden sind gemeinsam in einem Waisenhaus aufgewachsen. Mit neun Jahren wird Natalie vom Ehepaar Régis und Suzanne Villeneuve adoptiert und lebt fortan in Paris. Alex zieht zu seinen Adoptiveltern in die Schweiz. Natalie und Alex bleiben in Kontakt und beide fühlen sich beim anderen als der Familie zugehörig. Die Handlung setzt ein, als Régis Villeneuve neunzigjährig stirbt. Seine Frau hat in seinem Schreibtisch einen Brief gefunden, Régis wurde erpresst. Es wird angenommen, das Régis etwas gewusst hatte, von dem seine Gegner wollten, dass es geheim bleibt. Diese drohen, dass Régis nichts verraten solle, ansonsten „sei Natalie ihres Lebens nicht mehr sicher.“ Nun machen sich Natalie und Alex auf die Suche nach der Begebenheit und den Erpressern, die, soviel kann ich verraten, ziemlich mächtige Schurken sind. Bei der Recherche müssen sie zurück ins Jahr 1944, als Régis und sein Freund Jacob Hinault in der Résistance waren. Langsam reimen sich Natalie und Alex mit der Hilfe von Pastor Thomas und Alex Kollegen Professor Hugo von Arx, zusammen, was passiert sein könnte. Sie kämen der Lösung schnell nahe, wäre da nicht der ominöse Kanzler und sein Sohn Raoul, der sie beschattet.

In der abschließenden Fragerunde, sagte Leon Sachs, dass er an einem zweiten Manuskript arbeiten würde. Diese Geschichte wird in London spielen. Geplant ist, dass es für diese Geschichte auch Fortsetzungen geben soll, was für „Falsche Haut“ nicht geplant sei. Ob dann erneut bei Emons, wird sich zeigen, der Augenkontakt zwischen Leon Sachs und der Emons Geschäftsleitung in der letzten Stuhlreihe wirkte jedenfalls vielversprechend.

Link: www.crime-cologne.com