Verlagsprogramm

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Der Sahler Verlag gibt die Bücher der Edition Blechluft heraus. Andere Veröffentlichungen sind die „Akte Eibach“ und „Amateurcomics 1975 – 85“ in der neuen Buchreihe Bookattack.

In Interviews, Artikeln und Kurzbiografien mit zahlreichen Bildern dokumentiert die Blechluft Undergroundmusik ab den 1970er Jahren.

„Insofern liefert Edition Blechluft so etwas wie eine Spurensicherung von Material, das bedroht ist, vergessen zu werden“, schrieb mal Martin Büsser in der Testcard.


 

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Inhalt:
Interviews:
Franck Punk von WSDP,
Max Freudenschuss von Skizze,
Anne Otto von Helikon,
Ingo Brünglinghaus von Die Bewegung/Popzone,
Frank Drechsler vom Musik- und Comicfanzine KCreativ,
Simon Steiner vom Stuttgartpunk-Projekt.
Kunti von Happy Kadaver

Frontispiz:
Kleine Leute Fotografie

Metablechluft:
1981 – 2017

 

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Format 10,5 x 18,5 cm
XXX Seiten
Preis xx,xx Euro
zzgl. Porto/Verpackung

Leseprobe (nicht vorhanden)

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Edition Blechluft 1 – 7

Die ersten sieben Ausgaben der Edition Blechluft beschäftigen sich hauptsächlich mit Undergroundmusik ab den 1970er Jahren.

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„Blecheimer und Luftpumpe“ – Blechluft 1

Der Titel „Blecheimer und Luftpumpe“ ist eine Erinnerung an die Eröffnung des S.O. 36 im August 1978 in Berlin-Kreuzberg. Ausführliche Interviews mit dem Klangerzeuger und Komponisten Frieder Butzmann, der 1979 mit seiner Band Liebesgier auf dem „Geräusche für die 80er“-Festival in Hamburg spielte, und Daniel Wandke, der mit seiner Band V.U. in den frühen 80er Jahren den Rockwettbewerb des Senats gewann, beleuchten die Berliner New Wave-Szene. Die Solinger Krautpunkbandlegende S.Y.P.H., die auch Aufnahmen mit CAN-Mitgliedern machte, reiste zur Eröffnung des S.O. 36 an. Mit „Blecheimer und Luftpumpe“ gab Thomas Schwebel, damals S.Y.P.H.-Gitarrist den Takt an. Ulli Putsch der Schlagzeuger erzählt die Bandgeschichte in einem Interview. Ergänzungen und Kontraste bieten der Bericht über New Wave in Bergisch Gladbach sowie Interviews mit Harald Falkenhagen von der Band Phonophobia und Bunk Nesbit, Musiker und Labelbetreiber in West Virginia/USA. Dagi Bernhard stellt ihr in Rosenheim gegründetes Kassettenlabel Heimvorteil Tapes vor. Den Abschluss bildet eine ausführliche Auswahldiscografie/-biografie mit deutschen New Wave und einigen Old School-NDW-Bands, beginnend mit den Buchstaben A bis G.

Format 10,5 x 18,5 cm
160 Seiten mit 59 Abbildungen
Preis 11,50 Euro
zzgl. Porto/Verpackung

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BL2

„Neue deutsche Erinnerungswelle“ – Blechluft 2

Erster Schwerpunkt in „Neue deutsche Erinnerungswelle“ ist ein Portrait der Bonner New Wave-Szene der frühen 80er Jahre. Die Protagonisten berichten über Bands und Projekte wie Anlieger Frei und Haushaltswaren sowie über Datenverarbeitung, ein Fanzine und Kassettenlabel. Über die Aktivitäten in Essen berichten Ego Kappert (Rudi Raabs Balla Balla) und Michael Formicola (Gesundes Volksempfinden). Robert Crash, der in New York, London und Köln in Bands wirkte und später bei den frühen Eurythmics Impulse setzte, wurde im Kölner Chelsea-Hotel interviewt. S.Y.P.H.-Schlagzeuger Ulli Putsch berichtet, wie er 1978 von Solingen über die Transitstrecke nach West-Berlin fuhr und dort bei der Eröffnung des S.O. 36 mit seiner Band spielte. Kurt Dahlke aka Pyrolator, heute Mitglied bei den Fehlfarben, gibt Auskunft über seine verschiedenen Projekte. Schriftsteller und Musiker Thomas Meinecke erinnert sich in einem Gespräch mit „Als die Welt noch unter ging“-Autor Frank APunkt Schneider an die New Wave-Zeiten in München. Außerdem beinhaltet diese Ausgabe Interviews mit dem Künstler und Musiker Felix Kubin sowie mit den Machern der Kassettenlabel IRRE Tapes und Yeah Tapes. Fortgesetzt wird die Auswahldiscografie / -biografie mit den Buchstaben H bis M mit deutschen New Wave und einigen Old School-NDW-Bands.

Format 10,5 x 18,5 cm
234 Seiten mit 95 Abbildungen
Preis 12,50 Euro
zzgl. Porto/Verpackung

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BL3

„Dies ist Hamburg und nicht Seattle, Dirk“ – Blechluft 3

Der Titel „Dies ist Hamburg und nicht Seattle, Dirk“ orientiert sich an einer Textzeile der Band Tocotronic, einer jener Bands, die in der Recherchegeschichte („im Stile eines Groschenheftkrimis“, INTRO) über das Label Lagedor und die „Hamburger Schule“ im Fokus stehen. In dieser ausführlich recherchierten Story werden Bands wie Cpt. Kirk &, Hallelujah Ding Dong Happy Happy, Der Schwarze Kanal, Die Gants, Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs, Kolossale Jugend, Huah, Stella, Bernd Begemann & die Antwort, Die Sterne, Blumfeld, Tocotronic, Die Goldenen Zitronen u.v.a.m. erwähnt. Dazu gibt es ein Interview mit Matthias Rothaug von Kajak. Des Weiteren ein Interview mit Olaf Krämer, der bei Thorax Wach und Die Goldenen Vampire wirkte, ein Insider-Tourbericht der Band Rockformation Diskokugel mit den Fehlfarben von Mathias Hill, der auch die Geschichte seiner Band Die Busfahrer aufgeschrieben hat. Die Auswahldiscografie / -biografie mit deutschen New Wave und einigen Old School-NDW-Bands wird mit den Buchstaben N bis S fortgesetzt.

Format 10,5 x 18,5 cm
240 Seiten
Preis 12,80 Euro
zzgl. Porto/Verpackung

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BL4

„Kassette sich wer kann“ – Blechluft 4

In „Kassette sich wer kann“ gibt es rund 25 Interviews mit Kassettenmachern, Kassettenlabelbetreibern und Musikern der Kassettenszene der 80er Jahre. Zu Wort kommen die Betreiber der Kassettenlabel Graf Haufen Tapes, Walters Lust, Trümmer Kassetten, Pissende Kuh Kassetten, Exit Tapes, Klar!80, Diskret, Trik Tapes, Extremmist, Wartungsfrei, Weltfremd, Intoleranz, Du bist so gut zu mir. Was sich anhört wie die Auflistung kurioser Namen, ist eine Reise durch die Kulturlandschaft der Kassettentäter in Westdeutschland (ein Artikel berichtet über die Aktivitäten in Ostdeutschland). Eine ausführliche Kassettografie rundet dieses Buch ab.

Der von Molto Menz geprägte Satz „Kassette sich wer kann“ umschreibt eine der Leitideen der Kassettentäter: die Kassette war für sie kein Demoband mit dem sie sich bei Plattenfirmen vorstellen wollten, sondern ein Produkt, welches jeder unabhängig erstellen konnte. Die Kassetten wurden mit selbstgebastelten Covern versehen, inner- und manchmal auch außerhalb der Szene verkauft oder getauscht. Es bestand ein feinmaschiges Netzwerk, in dem Fanzines und die Rubrik „Neuestes Deutschland“ (geschrieben von Alfred Hilsberg) in der Musikzeitschrift Sounds eine wichtige Rolle spielten.

Format 10,5 x 18,5 cm
320 Seiten
Preis 13,80 Euro
zzgl. Porto/Verpackung

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BL5

„NDW-Archäologie“ – Blechluft 5

Das fünfte Buch der Edition Blechluft startet mit einem Artikel über die Unfähigkeit „jede beliebige Vergangenheit zu durchdringen und zu erfassen“. Eine Recherche scheitert, wenn nicht genügend Überreste geblieben sind. Als Beispiel dient hier die Hobbymusikerin Sunny, von deren Aktivitäten in den 70er Jahren nur drei in Miniauflagen geschnittene Singles geblieben sind. Ausführlich wie nie zuvor wird die Geschichte der Düsseldorfer Band Die Fehlfarben erzählt: von den Vorläufern Charleys Girls und Mittagspause bis zu ihrer „Knietief im Dispo“-Tour 2003. Ebenso ausführlich ist der Artikel über neue Popmusik in Limburg/Lahn, 1975 bis 1985. Es kommen Mitglieder der Bands The Wirtschaftswunder, Die Radierer, Blumen ohne Duft, Korpus Kristi u.a. zu Wort. Kurzinterviews gibt es mit Stef Petticoat, Thomas Voburka, Mark Eins (Din A Testbild) und Achim Flaam (Hirsche nicht aufs Sofa). Die Auswahldiscografie / -biografie mit deutschen New Wave und einigen Old School-NDW-Bands wird mit den Buchstaben T bis Z abgeschlossen.

Format 10,5 x 18,5 cm
162 Seiten mit 7 Abbildungen
Preis 11,50 Euro
zzgl. Porto/Verpackung

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BL6

„Lass uns über Musikkontexte reden“ – Blechluft 6

Der sechste Band der Edition Blechluft beinhaltet Interviews mit Asmus Tietchens, BJ Warshaw (Parts & Labor), Torstn Kauke, Tom Scheutzlich (Mutter), Markus Detmer (Staubgold-Label), Olaf Schirm, Thomas Schwebel (Syph, Mittagspause, Fehlfarben) und Hans Castrup (Poison Dwarfs).

Lass uns über Musikkontexte reden
„Die Zeit der Posen ist vorbei, das Risiko des Scheiterns beim Auftritt sollte so gut wie möglich minimiert werden. Auf der Bühne muss nicht mehr geschwitzt oder grimassiert werden.“ Asmus Tietchens
„Zurzeit hänge ich mir lieber ’ne altmodische Gitarre um, damit kann ich immer noch mittelschwere Bodenturnübungen durchführen und gleichzeitig rumbrüllen oder sonst welchen interessanten Lärm erzeugen.“ Tom Scheutzlich
„Ab 1995 in Köln mit Schlammpeitziger, dem A-Musik-Laden, Mouse on Mars, auch Kompakt, das war alles noch viel näher. Zum ersten mal in meinem Leben fühlte ich mich zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Und genau das, was mich interessierte, was ich machen wollte, fand da statt.“ Markus Detmer
„Auftritte waren bei den Poison Dwarfs bis 1985 nicht auf der Agenda. Ich hatte in dieser Richtung damals einen großen Widerwillen, teils wegen einer gewissen Scheu vor Bühnen, teils wegen meiner absoluten Aversion gegen das Einüben von Stücken, was meiner Meinung nach ein Musikstück zu leicht abtöten kann. Andererseits fehlte uns der Anspruch, reine Improv-Performances zu gestalten. Meine Grundeinstellung ist aber immer noch am ehesten die eines Improvisierenden.“ Hans Castrup
„Und so entstand diese Idee – weg mit dem geprobten Programm aus fertigen Songs, hin dazu, einfach auf die Bühne zu gehen und irgendetwas zu machen. Das klingt ja eigentlich sehr spannend und gut, das Problem ist nur, dass eine Band sehr gut und sehr zusammen sein muss, um sich auf so etwas einlassen zu können.“ Thomas Schwebel
„Da standen wir dumm da, als potentielle NDW-Dilettanten-Shooting-Stars in einer Post-NDW-Welt! Die nächsten Jahre verbrachten wir mit einer verzweifelten Suche nach Gleichgesinnten. Die fanden sich dann doch bei den Punks, die wir uns inzwischen anzusprechen trauten (und ein paar Jahre sogar meinten, selber welche zu sein).“ Torstn Kauke
„Wir feierten oft Partys auf dem Dach, mit einem tollen Skyline-Blick auf Manhattan. Bis die Nachbarn sich beschwerten und uns mit einem Räumungsbefehl drohten. In der Umgebung lebten damals aber viele Künstlern und Musikern – Williamsburg blühte damals richtig auf. BJ Warshaw

Format 10,5 x 18,5 cm
188 Seiten mit 52 Abbildungen
Preis 12,00 Euro
zzgl. Porto/Verpackung

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BL7„Eine gewisse Randständigkeit“ – Blechluft 7

Die Blechluft 7 hat drei Schwerpunkte: Schreiben von Musikerbiografien, Kölner Neue Welle-Bands in den späten 1970er/frühen 1980er Jahren und Medienproduktion & Popkultur.
Für den Köln-Teil führte ich Interviews mit Franz Bielmeier (Charley’s Girls, Ostrich-Fanzine, Mittagspause, Rondo-Label = alles in Düsseldorf), Elmar Botschen (Zlof, Stille Hoffnung), Brecht Brozio-Läseke (Zlof, Stille Hoffnung), Ralf Grundmann (Stimme des Volkes Label, Reizentzug, D-Zeit-D), Ramon Luis (Charley’s Girls, Ostrich-Fanzine, T.V. Eyes, Tutti Frutti, Tete a Tete …), Jean-Louis Libioulle (Zlof, Stille Hoffnung), Detlef Mayer (Wellenreiter-Fanzine, Bonelli, Die Zeit drängt, Tutti Frutti, Tete a Tete) und Jean-Yves Pirlot (Zlof, Stille Hoffnung). Weitere Informationen lieferten Kurt Dahlke (aka Pyrolator, Ata Tak, Der Plan) und Robert Crash.

Format 10,5 x 18,5 cm
240 Seiten mit 61 Abbildungen
Preis 12,80 Euro
zzgl. Porto/Verpackung

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Edition Blechluft 8 – 9

In der achten Ausgabe der Blechluft geht es neben Musik auch um Comicproduktion und es gibt den ersten Teil der Amateurgeschichte “Die merkwürdigen Reisen des Herrn Johannes Nikolaus Gierlich”.

BL8_2„Achte Reise zur Blechluft“ – Blechluft 8

Interview mit Lee Thacker, Comiczeichner, er zeichnet die The Wedding Present-Comics.
Interview mit Sabine Schwabroh, Fotografin, die seit den 70er Jahren Konzertfotos macht, u.a. für die Musikzeitschrift Sounds.
Interview mit Sven Jachmann, Autor, Redakteur beim Comicverlag Splitter.
Interview mit Ralf Zeigermann, in den 1970ern Mitglied bei der Band The Neat und Comiczeichner („Rattinger Hoff“).
Interview mit Harald Gantzberg, um 1981 Mitglied der Berliner Band Ixtoc-1, heute Lektor für einen Comicverlag.
Interview mit Verena Braun, Comiczeichnerin („Adamstown“).
Interview mit Marcus Kluge, Autor (u.a. Roman „Die Legende von Xanadu“) und früherer Fanzinemacher („Assasin“).
„Achte Reise zur Blechluft“, erster Teil der fiktiven Geschichte “Die merkwürdigen Reisen des Herrn Johannes Nikolaus Gierlich”.

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Format 10,5 x 18,5 cm
246 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
Preis 12,80 Euro
zzgl. Porto/Verpackung


In der neunten Ausgabe der Blechluft geht es um (Amateur-)Comics der 1970/80er Jahre,  Musik, Fanzinestyle, Altered Cabinet Cards und es gibt den zweiten Teil der Amateurgeschichte “Die merkwürdigen Reisen des Herrn Johannes Nikolaus Gierlich”.

BL9„Der Schrottblatt“ – Blechluft 9

Frontispiz: Altered Cabinet Cards
Interview mit Detlef Surrey, Illustrator und Comiczeichner, er zeichnete die „Emil“-Comicstrips.
Interview mit Thomas Pargmann, Platten-Sammler und Mauerstadtmusik-Labelmacher.
Interviews mit Thomas Petruo, Wolfgang Müller, Michael Ruff und Ulli Putsch im Fanzine-Design.
Illustrierte Story „Neun Stadtansichten für Romanwandler“, zweiter Teil der fiktiven Geschichte “Die merkwürdigen Reisen des Herrn Johannes Nikolaus Gierlich”.
Artikel: Die Helden des Weltuntergangs. Endzeit in Literatur und Film.
Artikel: Amateurcomics 1975 – 85

Format 10,5 x 18,5 cm
ca. 230 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
Preis 11,90 Euro
zzgl. Porto/Verpackung

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ac7585„Amateurcomics 1975 – 85“ – Bookattack Dokumente

Im Comicbereich entwickelten sich in Westdeutschland ab circa der Mittsiebziger Jahre Comicpublikationen, in denen ausschließlich Amateure ihre Comics veröffentlichten. Die jugendlichen Zeichner hatten als Comicsfans begonnen ihre eigenen Storys zu zeichnen und diese in einfachen Heften zu veröffentlichen.

Format 10,5 x 18,5 cm
177 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
Preis 11,70 Euro
zzgl. Porto/Verpackung)

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BL_blanco„Die Akte Eibach“

Eine Recherche zu den Besitzern des Eybacher Stulls.

Format 10,5 x 18,5 cm
169 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
Preis xx Euro
zzgl. Porto/Verpackung)

Leseprobe folgt

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